Er kommt verspätet. Nicht viel, vielleicht drei, vier Minuten, aber er wirkt nicht gestresst. Stress ist das Schlimmste, sagt Johannes von Klebelsberg. Neben Fanatismus, Verklemmtheit, Sturheit und extremem Leistungsdrang. Er hat Meinung – und scheut sich nicht, die zu zeigen.
Trotzdem lässt er sich gern inspirieren. Durch den Einfluss seines großen Bruders ist er beim Downhill gelandet: Verrückte, die auf Rädern über steiles Gelände talwärts brettern. Valentin hat sich aber auf seine Arbeit konzentriert – das Fink in Bozen, wo Johannes gerade frühstückt – während sein kleiner...
