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Der Journalismus?
„Es braucht ihn mehr denn je“, sagt Lorenzo Pirovano, ein junger Enthüllungsjournalist. Ein Gespräch über Skandalgeschrei, Medienmüll und Ronaldo.
Lorenzo Pirovano, 27, ist ein investigativer Journalist aus Mantua, der heute in Mailand lebt und unter anderem für La Repubblica oder Internazionale arbeitet: Kürzlich weilte er in Südtirol. Journalisten, sagt er, würden immer wichtiger: „Sie sind ein Filter, um die Mächtigen zu kontrollieren.“

Foto: Ludwig Thalheimer

Lorenzo Pirovano ist keiner, der laut schreit. Er setzt auf leise Töne, auf die Macht der Fakten. „Im italienischen Journalismus“, sagt er, „gibt es oft viel Lärm.“ Viel Lärm um nichts. Dies störe viele Leser. Sie möchten informiert werden, aber nüchtern, sachlich, ohne Skandalgeschrei. Davon ist er überzeugt.

Pirovano ist 27 Jahre alt und stammt aus Mantua. Mitte Juli weilte er für ein paar Tage bei einem Freund in Bozen. Die ffnutzte das, um mit ihm ein Gespräch über Enthüllungsjournalismus, Medienmüll und Cristiano Ronaldo zu führen.

Der junge Mann ist ein...

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