Zum Hauptinhalt
Der Vogelfänger
Über 6 Millionen Euro steckte ein deutscher Biochemiker in den Neubau eines Hofs hoch über Leifers. Dort will er nun Mozarts Zauberflöte inszenieren. Ist Rainer Uhl genial? Oder größenwahnsinnig?
Anton Rainer | 9. Aug 2017 | ff 32/2017
Roter Porphyr, oranges Polo-Shirt: Noch existiert die Kulisse für die Zauberflöte nur im Kopf des Regisseurs.

Foto: Alexander Alber

Als Rainer Uhl als Kind vor dem Fernseher saß, erschien regelmäßig ein wild gestikulierender, adrett gekleideter Mann auf dem schwarz-weißen Bildschirm. „Luis Trenker erzählt ...“, hieß das Format, das Uhl wie kein anderes fesselte. Ein Mann, der Geschichten erzählte, ohne es jemals „gelernt“ zu haben, das übte auf den Achtjährigen aus Baden-Württemberg eine ungeheure Faszination aus.
Was braucht es, um genau das zu tun, was man will, ohne sich an Regeln und Grenzen halten zu müssen? Was braucht es, um sich selbst freizulegen? „Ich brauche nur ein bisschen kratzen, ein bisschen bohren,...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?