Wenn man Medien konsultiert, stellt man fest, dass es um unsere Erde immer schlechter bestellt ist. Letztens haben wir den „Weltüberlastungstag“ gehabt. Heißt, wir haben für dieses Jahr unsere Vorräte aufgebraucht.
Wir fügen unserer Erde weiterhin große Wunden zu, die uns noch für Jahrzehnte beschäftigen werden. Umweltkatastrophen tun ihr Übriges. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, führen wir an vielen Orten Kriege, werden Menschen getötet oder verhungern, weil man ihnen Hilfe verweigert.
Die diversen Machthaber beuten die Natur und ihre eigenen Mitmenschen gnadenlos aus, ohne Rücksicht auf die Schwächeren.
So gesehen, stimmt leider die Annahme, dass der Mensch das schlimmste aller Lebewesen ist. Versuche von „Aktivisten“ etwas zu verändern, muten angesichts der Tatsachen, wie es auf der Erde zugeht, wie Tropfen auf heiße Steine an. Es ist erschreckend, wie wenig wir manchmal daran denken, dass wir nur diese eine Erde haben. Wann wachen wir auf? Die Erde braucht uns nicht, aber wir sie.
Norbert Kofler, Prad am Stilfserjoch