Ich schließe mich den kritischen Stimmen an, die den Vorstoß von Frau Vizepräsidentin Beikircher zur Umbenennung unserer Schutzhütten mit Skepsis betrachten.
Zwar verweist Frau Beikircher auch auf Sicherheitsaspekte: Bei Notfällen sei es einfacher, wenn die Hütten einen geografischen Bezug im Namen hätten. Dann aber sollte auch die Frage gestellt werden, warum wir weiterhin auf veraltete Holzschilder setzen – statt auf deutlich sichtbarere, signalwirksame Materialien.
Energie und Ressourcen sollten dort eingesetzt werden, wo sie den Bergfreunden konkret nützen – bei der Wegweisung und Orientierung, nicht in symbolischer Umbenennungspolitik.
Heinz Mariner, Bruneck