Es ist ein regnerischer Samstag im Juli. Michil Costa, 63, trägt Holzschuhe, lange weiße Stutzen, eine kurze Lederhose, Hemd, rotes Halstuch, bunte Jacke sowie türkise Fingernägel. Im La Perla, dem wohl berühmtesten 5--Sterne-Hotel in Corvara, geht es ruhig zu. Gäste schlendern zum Frühstück, andere erkundigen sich an der Rezeption, was heute auf dem Programm steht.
Tags zuvor hatte Michil Costa einen Auftritt in der Tageszeitung La Repubblica: Sie widmete dem querdenkenden Hotelier eine ganze Seite. Im Interview spricht er über die Menschenmassen, die die Seceda...
