(ul) Wer reich ist, will noch reicher werden. Das kann man durchaus als ein ehernes Gesetz bezeichnen. Einfacher gesagt: Gier treibt die Reichen. Das gilt wohl auch für die amerikanischen Investoren Peter Thiel, Stephen Schwarzmann und Elon Musk. Diese drei gehören zu den Superreichen der USA. Sie unterstützen offen den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.
Warum das so ist? An seinem Wirtschaftsprogramm liegt es nicht. Denn die drei Plutokraten haben ihr Geld mit Investitionen in neue Technologien gemacht, doch ausgerechnet diesen Bereich will Trump stärker an die Kandare nehmen. Es muss also politische Gründe für die Sympathien der Plutokraten geben. Entweder glauben sie, dass sie sich durch ihre Unterstützung genügend Einfluss erkaufen können, um Trump von seinem tech-feindlichen Kurs abzubringen. Oder es gibt einen anderen, sehr beunruhigenden Grund: Sie sind wie Trump Demokratieverächter.
Trump hat angekündigt, dass er im Falle eines Wahlsieges die Institutionen der „checks and balances“ – die Kontrollmechanismen einer Demokratie – „säubern“ wird. Man kann nur hoffen, dass die Plutokraten das nicht wollen. Gewissheit gibt es dafür nicht.
