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Flüchtlinge zahlen den Preis
Private Seenotretter tun, was richtig ist – trotzdem ist ihr Handeln problematisch und ihre Motive sind fragwürdig.
ff media | 31. Jul 2019 | ff 31/2019
Flüchtlinge auf dem Mittelmeer: Je mehr Hilfsschiffe, desto größer der Umsatz.

Foto: Apa/AFP/Federico Scoppa

Man stelle sich vor, zehn Bergsteiger gerieten am Ortler nach einem Wettersturz in Not. Die Meldung erreicht die Behörden. Doch niemand reagiert. Kein Hubschrauber der Bergrettung hebt ab, keine Bergführer machen sich auf den Weg. Niemand kommt zu Hilfe. Die zehn Menschen sterben am Ortler. Ihre Leichen werden nicht geborgen. Sie bleiben liegen, bis sie verwest sind oder von Schnee und Eis bedeckt werden.

Eine Geschichte wie diese wäre in einer Bergregion wie Südtirol unvorstellbar, ja geradezu obszön. Denn jeder hier weiß: Wer in den Bergen in Not gerät, dem muss geholfen...

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