EU-Kolumne von Ulrich Ladurner:In der mazedonischen Stadt Kumanovo gibt es ein Viertel, das die Einheimischen Afghanistan nennen. Die Bewohner dieses Viertels sind entsprechend: Afghanen. Das ist kein Schimpfwort, sondern eher eine aus Neid geborene Bezeichnung der Nachbarn. Diese mazedonischen Afghanen gelten in der Stadt Kumanovo, die ihren 70.000 Einwohnern wenig Arbeit und wenig Perspektive anbietet, als wohlhabend. Die Afghanen heißen so, weil sie ihr Glück in Afghanistan gemacht haben. Nach der Intervention der Nato im Jahr 2001 haben diese Männer aus Kumanovo in...
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