Sommerloch und ff-Journalismus: eine eher brisante Angelegenheit für diejenigen Personen, die davon betroffen sind.
Jetzt hat es – aus durchsichtigen Klatschgründen („richtig schlimm wird es dann, wenn Familien riesige Vermögen besitzen“) – die Familie Heiss vom Grandhotel
Pragser Wildsee erwischt. Ohne erkennbares öffentliches Interesse werden schlimmste Gerüchte über systematische Steuerhinterziehung und massive Geldunterschlagungen zulasten eines Mitgesellschafters in die Welt gesetzt und mit einem Titelblatt untermauert.
Kaum ein Wort darüber, dass mit riesigem Idealismus versucht wird, dieses Grandhotel im Familienbesitz zu behalten und über eine sehr aufwendige, finanziell kaum zu stemmende Revitalisierung einer neuen Bestimmung zuzuführen.
Aber Krokodilstränen dann, wenn das Hotel an Investoren verkauft wird, die dann das Ganze zu ihren Gunsten filetieren werden.
Friedrich P. Mair, Bruneck
