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Die Übernahme
Der Beutezug von Michl Ebner geht weiter. Nach dem Alto Adige hat sich Athesia auch die wichtigste Zeitung im Trentino geschnappt. Die Hintergründe einer „logischen Operation“, die nichts Gutes für die Meinungsvielfalt in der Region verheißt.
Medienmogul Michl Ebner: Nach der Übernahme des L’Adige besitzt Athesia jetzt eine Quasimonopolstellung in der Region.

Foto: Alexander Alber

Vor drei Jahren noch hätte es im Blätterwald gewaltig geraschelt. Journalistengewerkschafter wären auf die Barrikaden gestiegen, Medienexperten hätten Zeter und Mordio geschrien.
Mittlerweile schafft es die Nachricht – trotz Sommerloch – kaum auf die Titelseiten. Mittlerweile überrascht es nicht mehr, wenn Michl
Ebner auf Beutetour geht. Athesia kauft – na und? Sogar ein Fremdgehen außerhalb der Sprach- und Landesgrenzen sorgt nur mehr für Achselzucken – zwischen Gleichgültigkeit und Resignation. So, als wäre nichts anderes zu erwarten, als sei die Einverleibung von Zeitungen,...

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