Am Ende der Woche, in der 26 Abgeordnete im Plenum des Hohen Hauses das Wort ergriffen hatten und knapp 15 Stunden debattiert worden war, steht ganz am Ende noch Elena Artioli auf, schaltet das Mikrofon auf ihrem Platz ein, steckt die Hände in die Hosentasche und legt los. Nie hätte sie sich erwartet, dass ein junger Landesrat wie Philipp Achammer eine solche „cavolata“ mache, sagt sie. Statt dass man sich überlege, wie es weitergehe mit der Mehrsprachigkeit und dem Zusammenleben im Land, fange man an, italienische Kindergartenkinder zu zählen. „Non si può andare avanti così!“ Artioli...
Im Rausch der letzten Runde
Wie die Landesregierung vor der Sommerpause ihr Finanzgesetz durch den Landtag peitscht und alle guten Vorsätze fahren lässt.
