Diesen Montag, 20. Juli, hieß es bei der SVP wieder einmal: Krisensitzung. Als die Vertreter aus dem Unterland und dem Überetsch am Bozner Parteisitz in der Brennerstraße ankommen, tragen sie eine rot-weiße Schleife an der Brust. „Ein Trauerflor“, präzisiert Manfred Mayr, Bürgermeister von Kurtinig, auf Nachfrage. Die Situation ist angespannt, man will seinem Frust und Ärger spürbar Luft machen.
Der Grund für die Sitzung ist die geplante Wahlrechtsreform der Regierung Meloni. Die umfassende Reform, „Stabilicum“ genannt, soll für mehr Stabilität und klarere Mehrheitsverhältnisse im...
