Ella Moser ist Angestellte und lebt mit ihrem Mann und den gemeinsamen zwei Töchtern irgendwo in Südtirol. Genauer möchte sie es nicht sagen, sie will keine Probleme mit ihrem Arbeitgeber und ihren Arbeitskolleginnen und -kollegen haben. Deshalb schildert sie ihre Geschichte anonym. Die Coronajahre, erzählt sie, seien für sie als Familie – die zwei Töchter waren im Teeniealter – „extrem negativ“ gewesen. Anfangs hätten sie alle vorgegebenen Maßnahmen und Anweisungen befolgt. Je mehr Zeit aber verstrich, desto weniger konnten sie „der Panik, dem Mediendruck und den widersprüchlichen...
Die unsichtbaren Narben
Viele Menschen ließen sich in der Pandemie nicht impfen und mussten sich ständig dafür rechtfertigen. Das hat verletzte Seelen zurückgelassen.
