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Denken in Klängen
Georg Friedrich Haas gilt als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten. Im Interview spricht er über seine Nazi-Jugend. Und er erklärt, warum er 50 Klaviere für seine Bozner Uraufführung braucht.
Markus Larcher | 26. Jul 2023 | ff 30/2023
Georg Friedrich Haas während seines Gastaufenthaltes im Konservatorium Bozen: Die Uraufführung seines neuesten, von der Busoni– Mahler-Stiftung in Auftrag gegebenen Werks „11.000 Saiten“ findet am 1. August in der Messe Bozen um 19 Uhr statt.

Foto: Ludwig Thalheimer

Im Konservatorium Monteverdi in Bozen dringt aus nahezu jedem zweiten Raum Musik. Ein Freitagnachmittag Anfang Juni, Georg Friedrich Haas hat seinen Unterricht in den Meisterklassen soeben beendet. Eine Woche lang hat er rund 50 Kompositionsstudentinnen und -studenten aus dem ganzen deutschen und italienischen Sprachraum vor Ort unterrichtet.

Haas, gebürtiger Grazer, Professor für Komposition an der Columbia University in New York, gilt weltweit als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten. Ihm zu Ehren hat das Konservatorium auch die Tagung „Georg Friedrich Haas...

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