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Die Kunst zum Kneten
Die neue Ausstellung bei Kunst Meran zeigt, wie sich Kunstschaffende Gemeinschaft denken. Und fordert die Menschen zum Mitmachen auf. Kann das funktionieren, ohne banal zu werden?
Georg Mair | 27. Jul 2022 | ff 30/2022
Mitmachkunst: Hier können die Besucherinnen und Besucher von Kunst Meran ihre Botschaften hinterlassen und an der Installation „#One Love“ des Kollektivs „Norma Jeane 1962“ weiterarbeiten.

Foto: Alexander Alber

Das Zentrum der neuen Ausstellung bei Kunst Meran ist mit bunter Knetmasse gefüllt. In der Mitte des Raums ein regenbogenfarbener Turm aus dem Material, mit dem Kinder gerne spielen und das auf den Händen eine leicht klebrige Schicht bildet. Schuhe aus, wird gebeten, damit die Menschen das pickige Zeug nicht durch das Haus tragen.

Die Gäste dürfen in der Installation „#One Love“ des Kollektivs „Norma Jeane 1962“ aber zugreifen, die Knetmasse an die Wand klatschen oder Botschaften hinterlassen. Es gibt Leute, die den Raum mit einem Männerklo verwechseln und Eindeutigkeiten formen –...

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