Die Gewitterzelle schien sich nicht vom Fleck bewegen zu wollen. Immer wieder bildete sie sich neu, gerade so, als hätten die Schlernhexen ihren ganzen Unmut zusammengebraut. Kübelweise schüttete es vom Himmel, innerhalb weniger Stunden 80 Millimeter: 80 Liter pro Quadratmeter. Fast zeitgleich mit Beginn des Starkregens warnte Landesmeteorologe Dieter Peterlin via Twitter: „ACHTUNG im Schlerngebiet!! In der Zone Seis am Schlern befindet sich ein stationäres Gewitter mit extremem Starkregen. Es kann lokal zu Überflutungen, Murenabgängen und Steinschlägen kommen!“
Eine Prognose, die...
