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Einander aushelfen
Die Sprachwissenschaftlerin Rita Franceschini hofft, dass die Welle von Solidarität nicht einfach verebben wird. „Wir befinden wir uns in einem großen Experiment“, sagt sie.
ff media | 28. Jul 2021 | ff 30/2021
„Wir brauchen mehr Achtung für die eigene Gesundheit und die der Anderen“, sagt Rita Franceschini.

Foto: Alexander Alber

Die erste Welle hat uns nachdenklich gestimmt, die zweite hat genervt. Haben wir etwas gelernt? Haben wir uns verändert? Auf jeden Fall hat die Pandemie einen Lupen-effekt auf unsere Gesellschaften und auf uns selbst ausgeübt. Sie hat Extreme zum Vorschein gebracht – im Guten wie im Schlechten. Konzentrieren wir uns auf die, die uns weiterbringen könnten, als eine solidarische Gemeinschaft zu bestehen.

Ganz augenfällig – und störend – ist, dass die Schere zwischen Reich und Arm größer geworden ist. Hierzu sind nun weitsichtige Entscheidungsträger dringend gefragt, um Aktionen zu...

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