(avg) Dass eine Landkarte niemals ein wertneutrales Abbild der physischen Welt ist, das mag man in Zeiten von Google Maps schon mal vergessen. Ein Besuch im Landesmuseum auf Schloss Tirol aber reicht, um sich ein Bild von Karten als „Propagandamedium“ zu machen. Die Ausstellung „Symbol, Macht, Bewegung. Tirol im historischen Kartenbild“ zeigt mit über 80 historischen Exponaten, wie Karten immer auch Kinder ihrer Zeit sind, mit ihren ganz eigenen Zielen und Zwecken.
Das Bild rechts zeigt den „Atlas Tyrolensis“ des Tiroler Bauernkartographen Peter Anich aus dem Jahre 1774. Dieser...
