(rk) Wie geht man um mit Denkmälern, die einer problematischen Zeit huldigen? Über das faschistische Mussolini-Relief in Bozen spricht der Historischer Hannes Obermair in der Neuen Zürcher Zeitung: „Die Umgestaltung des Reliefs vor rund drei Jahren hat maßgeblich zur Vergangenheitsbewältigung beigetragen. Über dem faschistischen Leitspruch Credere, obbedire, combattere, steht in allen drei Landessprachen ein Zitat von Hannah Arendt: Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen.“
Seit 2017 gab es auf diesem Platz keine Veranstaltungen mehr. Aus dem Denkmal ist ein Mahnmal geworden.
