Zum Hauptinhalt
Eine große Liebe
Brigitte Mazohl kann nicht ohne Geschichte leben, auch jetzt in der Pension nicht. Beleg ist ihr neues Buch „Geschichte Südtirols“. Woher kommt diese Passion? Und warum kommt sie davon nicht los?
Georg Mair | 22. Jul 2020 | ff 30/2020
Brigitte Mazohl in ihrem Südtirol-Domizil in Grissian: „Ein Land, das allen gehört.“

Foto: Ludwig Thalheimer

Als Brigitte Mazohl ein Kind war, war sie verliebt in Geschichte. Sie träumt sich mit Andreas Hofer (der damals selbstverständlich noch ein Held ist) und den Fassbindern in der Bozner Bindergasse in die Vergangenheit, fort von der Einsamkeit des Einzelkindes. So lange, bis die Männer in den Büchern sich der Gegenwart annähern, aussehen wie ihre Großonkel – schwarze Anzüge, Westen, schwere Uhrketten.

Später, als Schülerin am humanistischen Gymnasium in Bozen, setzt sie sich in den Kopf, Geschichte zu studieren. Das Schönste für eine Frau, sagt ihre Mutter, ist es doch, Kinder zu...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?