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,,Tötet Sie!“
Die Diskussion rund um Wolf und Bär tritt auf der Stelle. Hysterie verdrängt die sachliche Auseinandersetzung. Warum die Illusion von einem „wolfsfreien Land“ mehr schadet als nützt.
Markus Larcher | 24. Jul 2019 | ff 30/2019
Um die gnadenlose Ausrottung des Wolfs voranzutreiben, bediente man sich schon im 13. und 14. Jahrhundert ausgefeilter Jagdtechniken. Die Habitatrichtlinie der EU hat Bär und Wolf vor über einem Vierteljahrhundert unter Schutz gestellt und verbietet ihren Abschuss.

Foto: Illustration aus: Gaston Phoebus, „Das Buch der Jagd“

Die Eisengitter sind hoch. Zählt man das Betonfundament mit dazu, in dem sie verankert sind, dann ragen sie rund vier Meter in den Himmel. Am oberen Ende neigt sich das Gitter samt Verstrebungen wie ein Schrägdach in einem 45-Grad-Winkel noch einmal nach innen. Dahinter, im eingezäunten Areal, ein Dickicht aus Büschen und Bäumen. Gleich hinter der riesigen Umzäunung ein weiterer, bescheidenerer Elektrozaun. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man: Auch die mächtige Eisengitterkonstruktion selbst ist mit Stromdrähten versehen: „Attenzione. Recinto elettrico“ heißt es auf einem...

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