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Heiliger Zwist

Bekommt Kaltern kein Kloster der Solidarität? Gemeinde und Tertiarschwestern misstrauen einander, der Vinzenz-Verein wartet auf ein Zeichen aus dem Vatikan.

Das Tertiarkloster in Kaltern: Die Schwestern müssen raus, aber wer darf es kaufen, und wer darf hier einziehen? Darüber wird gestritten.

Foto: Alexander Alber

Es ist noch nicht begraben. Aber blockiert.“ Mit knappen Worten umreißt Heinrich Erhard den Stand der Dinge. Er habe Hoffnung, schon. Eine Prognose über die Zukunft des Kalterer Tertiarklosters traut er sich nicht zu geben.

Heinrich Erhard ist der Präsident des Zentralrats der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft. Eine christliche Hilfsorganisation mit über 500 ehrenamtlichen Mitgliedern, die das Kloster von den Tertiarschwestern, einer Franziskanerkongregation mit schwindender Mitgliederzahl, abkaufen will. Momentan gibt es einen unterschriebenen Vorkaufsvertrag. Kolportiert werden...

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