Chefredakteur Georg Mair schreibt: Berufstätige Frauen haben zwei Jobs. Ich behaupte, die meisten berufstätigen Frauen haben drei Jobs. Den bezahlten Job, die Erziehungsarbeit und den Haushalt.
Herr Mair schreibt auch: Damit Männer mehr Elternzeit nehmen, braucht es finanzielle Anreize. Also für Frauen als Erzieherinnen und für die Führung der Haushalte braucht es keine finanziellen Anreize? Herr Chefredakteur, bitte setzen Sie sich ein, damit diese himmelschreiende Ungerechtigkeit behoben wird.
Ich frage: Liebe Frauen im dreifachen Beruf: Wie lange lasst ihr euch diese Behandlung gefallen? Ihr habt die Mehrheit! Haltet alle zusammen und verlangt endlich, was euch schon lange zusteht, aber verlangt es nicht so halbherzig und kleinlaut, sondern entschlossen.
Leo Moroder, St. Ulrich