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Schwierige Abnabelung
Die lange angestrebte Privatisierung der Bozner Kurverwaltung kommt kaum voran. Auch weil unklar ist, was mit ihren Kronjuwelen passieren soll.
Markus Larcher | 17. Jul 2024 | ff 29/2024
Der Sitz des Bozner Verkehrsamtes in der Südtiroler Straße: „Der Immobilienbesitz muss in öffentlicher Hand bleiben.“

Foto: Ludwig Thalheimer

Die Idee, die Bozner Kurverwaltung, sprich das Verkehrsamt der Stadt Bozen, in die freie Wirtschaft zu entlassen, gibt es schon lange. Genau genommen seit 1992, seitdem ein Landesgesetz die Privatisierung aller Tourismusorganisationen vorgesehen hat.

Doch weil die Uhren nicht überall gleich ticken, gibt es zwei Tourismusorganisationen, die der Privatisierung, wenn nicht im Wege, so doch äußerst skeptisch gegenüberstehen: die Kurverwaltungen von Meran und Bozen. Im Fall von Bozen vor allem auch deshalb, weil das Verkehrsamt über einen stolzen und einträglichen Immobilienbesitz...

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