Ulrike Herrmann, 60, ist Anfang Juli mit dem Fahrrad in Meran – natürlich. Sie hat kein Auto, keinen Führerschein. Seit zwei Jahren tingelt die deutsche Journalistin der linksalternativen Tageszeitung „taz“ mit ihrem Buch „Das Ende des Kapitalismus“ durch die Lande, es wurde schon in elf Sprachen übersetzt, zurzeit schreibt sie das Vorwort für die koreanische Ausgabe.
Die Meraner Stadtbibliothek lud sie vor zwei Wochen ins Kurhaus, es wurde ein gut besuchter Abend. Vorab treffen wir uns an der Passerpromenade. Man kann mit Ulrike Herrmann leicht über alles Mögliche...
