Zum Hauptinhalt
Vorschläge für zukünftiges Erleben
Kunst Meran feiert sein 25-jähriges Bestehen mit der vielstimmigen Ausstellung „KUNST IST“. Es ist auch ein Versuch, die eigene Vergangenheit zu reflektieren und die Zukunft mitzudenken.
Markus Larcher | 21. Jul 2021 | ff 29/2021
Geerdet im „Wood Wide Web“: Roberta Lima thematisiert in ihrem Werk die symbiotische Verbindung zwischen neuen Technologien, Natur und menschlichem Körper.

Foto: Ludwig Thalheimer

Als Vilém Flusser mit Gattin Edith Anfang der Siebzigerjahre eine Dachwohnung im Meraner Stadtteil Obermais bezog, hatte die Passerstadt zwar eine kleine rebellische Künstlerszene zu bieten, doch eine nennenswerte Kunst-institution gab es nicht. Der tschechisch-brasilianische Medienphilosoph wohnte zwar nur drei Jahre lang in Meran, verfasste dort allerdings einen Teil jener Schriften, die ihn zu einem der einflussreichsten Medientheoretiker des 20. Jahrhunderts machen sollten.

Nun, 50 Jahre später, verfügt die Stadt mit Kunst Meran über eine solche Kunstinstitution, eine, die mit...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?