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Die Jungen sehen ganz schön alt aus
Studenten aus Europa stellen bei der „Youth Biennale“ auf der Franzensfeste aus. Eine Schau, die Ratlosigkeit hinterlässt.
Georg Mair | 18. Jul 2018 | ff 29/2018
Die Kunst arbeitet mit armen Materialien, sie nutzt die Natur, sie setzt den Körper ein, doch wohin und was will sie eigentlich: Theo Dietz von der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart wollte das „schönste Kunstwerk“ der Youth Biennale auf der Franzensfeste machen, er baute also einen goldenen Drachen.

Foto: Alexander Alber

Bevor man zur Kunst kommt, muss man in den Berg hinein und hinauf über eine Treppe, die in das Innere des Felsen gehauen ist. Der vergoldete Handlauf, den der Künstler Manfred A. Mayr gelegt hat, führt zur zeitgenössischen Kunst in der Franzensfeste. Kunst hatte ja noch nie so einen Goldwert wie heute. Doch die Kunst, zu der der Handlauf führt, muss sich erst beweisen. Es ist Kunst von Kunststudenten.
In der mittleren Festung der Franzensfeste, aus der das Land das 10. Landesmuseum gemacht wird, stellt der Verein „Artinthealps“ schon zum zweiten Mal Kunst von Hochschulen aus ganz Europa...

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