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rnold Schuler steht an der Theke der Landtagsbar und trinkt einen Kaffee, zehn Minuten noch, dann muss er die Nachmittagssitzung eröffnen. Er will pünktlich sein.
Die politische Landtagswoche ist schon wieder halb vorüber. Kein Tag, an dem nicht irgendein neuer Aufreger aufploppte oder sich jemand mal wieder nicht an die Geschäftsordnung hielt. Es ist die Aufgabe von Schuler, dem Landtagspräsidenten, die Sitzungen des Parlaments gerecht und unparteiisch zu führen. Keine leichte Aufgabe, wenn die Polarisierung, die es in der Gesellschaft gibt, auch im Hohen Haus...
