Maxi Obexer greift in ihrem neuen Roman „Unter Tieren“ ein Thema auf, das höchst modern ist: die gestörte Beziehung zwischen Mensch, Tier und Pflanzen. Es geht um nichts weniger als um die Behebung einer Trennung, die die Welt aus dem Gleichgewicht gebracht hat. „Ich sah“, heißt es einmal in dem Buch, „in welche Einsamkeit dieser Weg uns geführt hatte, als er sich von den Tieren entfernte.“
Die Südtiroler Schriftstellerin (53, sie ist in Feldthurns aufgewachsen und lebt in Berlin) hat über das Hörspiel ihren Weg in den Literaturbetrieb gefunden. Mit „Im Auge des Sturms“ (WDR),...
