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Den Hund umarmen
Maxi Obexer schreibt in ihrem Buch über ein hochaktuelles Thema, über die gestörte Beziehung zwischen Mensch und Tier. Und sie hat eine Mission.
Georg Mair | 10. Jul 2024 | ff 28/2024
Maxi Obexer und ihr neues Buch: In die Erzählung schieben sich immer wieder essayistische Brocken.

Foto: Nadia Diehl

Maxi Obexer greift in ihrem neuen Roman „Unter Tieren“ ein Thema auf, das höchst modern ist: die gestörte Beziehung zwischen Mensch, Tier und Pflanzen. Es geht um nichts weniger als um die Behebung einer Trennung, die die Welt aus dem Gleichgewicht gebracht hat. „Ich sah“, heißt es einmal in dem Buch, „in welche Einsamkeit dieser Weg uns geführt hatte, als er sich von den Tieren entfernte.“

Die Südtiroler Schriftstellerin (53, sie ist in Feldthurns aufgewachsen und lebt in Berlin) hat über das Hörspiel ihren Weg in den Literaturbetrieb gefunden. Mit „Im Auge des Sturms“ (WDR),...

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