Bei dieser einfachen Wanderung in der Nähe des Reschenpasses sind wir im Dreiländereck von Italien, Österreich und der Schweiz unterwegs, bleiben aber in Südtirol. Über schöne Waldwege und einfache Steige geht es zur beliebten Reschner Alm. Von der Alm, aber auch vom Weg selbst, genießen wir einen herrlichen Blick auf den Reschensee und die umliegenden Berge. Es lohnt sich, eine Kamera dabeizuhaben!
Die Wanderroute. Vom Parkplatz folgen wir dem in nordwestlicher Richtung verlaufenden Weg Nr. 5 (auf den Wanderschildern steht „Rescher Alm“, meistens wird sie aber „Reschner Alm“ genannt). Ein kurzes Stück gehen wir eigentlich über einen Radweg. Wenig später erreichen wir die letzten Häuser von Reschen, zweigen links und wenig später bei einem Bildstock erneut links ab (immer Weg Nr. 5). Nach rund 20 Min. verlassen wir die Fahrstraße in einer Kehre und wandern geradeaus in den Wald hinein. Wir sind jetzt auf einem breiten Forstweg unterwegs und biegen schließlich links ab (Nr. 5). Im lichter werdenden Wald geht es mal über Waldwege, mal über Schotterwege weiter bergauf. Am Ende des Schotterweges nehmen wir links einen Steig. Jetzt führt der Weg deutlich steiler den Hang hinauf.
Oben angekommen, werden wir nicht nur mit der Reschner Alm als Einkehrmöglichkeit belohnt, sondern auch mit einem schönen Blick auf Reschen, den Reschensee, die Ötztaler Alpen, das Ortlermassiv und vieles mehr. Wer gute Augen (oder ein Teleobjektiv) hat, kann den im See versunkenen Kirchturm von Alt-Graun sehen. Nach der Einkehr halten wir uns, die Alm im Rücken, links
(Nr. 5 und Nr. 10, „Rescher Höhenweg“, „Dreiländerstein“) und wandern nun gemütlich auf einem breiten Forstweg leicht bergab. An der nächsten Gabelung bleiben wir auf dem geradeaus führenden Weg (Nr. 3B, „Seabl“) und zweigen eine knappe Viertelstunde später in einer Kehre scharf rechts ab (Nr. 3, „Reschen“).
Immer wieder eröffnen sich hier schöne Ausblicke auf die Berge. In einer Rechtskurve biegen wir links ab (Nr. 3, „Reschen“). Dank des grünen Schildes („Gufra“) können wir die Abzweigung nicht verpassen. Kurz danach passieren wir ein Gatter und folgen weiter dem Weg. Im weiteren Verlauf halten wir uns an die Beschilderung Nr. 3 und verlassen den Forstweg („Tendershof“). Stellenweise geht es auf einem schmalen Pfad durch dunklen Wald. Die Frage, ob wir noch richtig sind, beantwortet uns die rot-weiße Markierung. Wir erreichen wieder einen breiteren Weg, biegen hier rechts ab (Nr. 3, „Reschen“). Kurz nach einem verfallenen Gebäude kreuzen wir eine Forststraße. Wir verlassen schließlich den Wald und wandern nun über eine Wiese direkt auf den Reschensee zu, links neben uns sehen wir die formschöne Klopaierspitze (2.918 m). Wir wandern noch ein Stück parallel zum Hinweg, erreichen schließlich den Bildstock, wo Hin- und Rückweg zusammenkommen, und spazieren auf dem Hinweg zurück zum Ausgangspunkt.

