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Steilhang-Surfen
Endlich frei, endlich arbeiten: 2.000 Menschen, vor allem Deutsche, helfen jedes Jahr Südtirols Bergbauern bei der Heuernte. Warum machen sie das?
Andrej Werth | 8. Jul 2020 | ff 28/2020
Schöne Aussicht und harte Arbeit. Konrad Riedl (rechts im Bild) freut sich über helfende Hände.

Foto: Alexander Alber

Konrad Riedls Arbeitstag beginnt früh und endet spät. Gerade ist Saison, Heumahd; der erste von drei Schnitten. Das heißt Arbeitsbeginn gegen 5 Uhr und Arbeitsende gegen
22 Uhr. Mähen, wenden, einbringen, das alles unter stechender Sonne, das ist harte Arbeit. Besonders für Bergbauern wie Konrad Riedl, deren Hänge so abschüssig liegen, dass man schwindelfrei sein muss, um hier gehen und stehen zu können. Auch ohne schweres Heutuch auf dem Rücken.

Riedls Hof, der Lerchhof auf dem Lichtenberg bei Prad im Obervinschgau, liegt auf 1.300 Metern. Es ist ein kleiner Hof. Drei Hektar...

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