Doris Oberperfler/Kiem, Meran/Wien:
Es wäre naiv anzunehmen, dass es Herrn Martone mit dem Pferderennplatz nicht um identitätspolitische Absichten geht – Architektur hat immer auch Erinnerungsfunktion – im Falle des Pferderennplatzes eng verbunden mit der Idee, die vermeintliche Gefährdung der Italianità zu bremsen, indem man das grüne Herz Merans als ihre sichtbare Bastion mit allen Mitteln verteidigen will.
Herr Martone soll ruhig die Schlüssel zurückgeben, seine Drohung läuft ins Leere,
solche selbsternannte Gönner der Stadt braucht niemand.
