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Die alte Frische
Ein Haus am Berg, für ein paar Wochen im Jahr: ein überholtes Privileg? Die Sommerfrische in Dreikirchen hält dagegen. Und hat einige Lektionen für den Tourismus parat.
Auf den Spuren des alten Bürgertums in eine touristisch sanfte Zukunft? Unterwegs zur Villa Köchl in Bad Dreikirchen bei Barbian.

Foto: Alexander Alber

„Langsam nimmt sie überhand!“ Die Natur, in der wir sitzen, zeigt sich von solchen Ansagen unbeeindruckt. Überall grünt es, wuchert es, Insekten patrouillieren. Es ist aber kein Wuchern à la Trauttmansdorff, kein Paradies im klassischen Sinne. Man könnte auch sagen: Es ist ein ganz normaler Garten um ein Häuschen herum, das für den größten Teil des Jahres sich selbst überlassen ist.

Auf einer der zahlreichen Sitzgelegenheiten, die von vielen möglichen Gästen zeugen, erzählt Katrin Degle über ihr Rotkappl. So nennt sich das kleine Haus mit dem roten Dach in Dreikirchen, eine kurze...

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