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"Sind zu gesund"
Impfungen gehören zu den wichtigen Errungenschaften für die menschliche Gesundheit – sagt Dagmar Regele. Warum sich die Direktorin des landesweiten Departments für Gesundheitsvorsorge trotzdem mit Impfgegnern, impfresistenten Politikern und Impfmythen herumschlagen muss.
Dagmar Regele: „Für die Eltern wird es genügend Zeit geben, ihre Kinder impfen zu lassen.“

Foto: Ludwig Thalheimer, freeimages, freepik

Dagmar Regele, Jahrgang 1971, wohnt in Bozen und ist Mutter von zwei Kindern im Alter von 12 und 6 Jahren. Beide Kinder sind geimpft. Wobei der zwölfjährige Sohn stark auf Impfungen reagiert. Nach der Masernimpfung bekam er hohes Fieber und eine Mittelohrentzündung. Dagmar Regele denkt anders, als es vielleicht andere Eltern tun würden: „Was wäre wohl mit ihm passiert, wenn er Masern bekommen hätte? Hätte er eine Lungenentzündung gekriegt? Oder eine Enzephalitis? Besser ist da wohl Fieber und eine Mittelohrentzündung.“ Am Sinn von Impfungen zweifelt die ausgebildete Fachärztin für...

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