EU-Kolumne von Katharina von Tschurtschenthaler: Lutz Güllner steht am Fenster seines Büros im 9. Stock des Charlemagne-Gebäudes und seufzt. „Schade, dass ich das Atomium von hier nicht sehe.“ Die Sicht darauf ist verdeckt von einem Möchtegern-Wolkenkratzer der Siebzigerjahre. Immerhin blickt er auf die königlichen Gärten, und nicht auf den Schuman-Kreisverkehr. Denn der bedeutet für ihn Ärger. Auf dem Platz vor der Kommission versammeln sich häufig Bürger – sie kommen immer nur, wenn sie gegen etwas sind. Während der Milchkrise haben Bauern aus ganz Europa literweise...
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