Eine behagliche Atmosphäre scheint nicht zu Marco Ferrarins obersten Prioritäten zu gehören. Sein Büro ist eine schmucklose schmale Kammer. Schreibtisch, Computer, ein paar Kugelschreiber. Keine Bilder, nur ein armdicker Ast, gekrümmt wie ein Angelhaken, in einer Zimmerecke. Es kommt aus dem 3D-Drucker, Ferrarin entwarf das Objekt für einen Wettbwewerb des Nudelherstellers Barilla. „Ein Pinienzapfen hat mich zu einer neue Nudelform inspiriert. Wald und Bäume faszinieren mich.“ Sein Großvater war Holzhändler, „da ist wohl etwas geblieben.“
Heue ist Ferrarin als technischer...
