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Das Risiko der anderen
Um die Arbeitssicherheit ist es in Südtirol nicht gut bestellt: Es gibt viel zu viele Unfälle und Tote. Besonders gefährdet sind ausländische Arbeitskräfte. Warum das so ist.
Gedenken an den verstorbenen Mann aus Senegal, der am 21. Juni in der Aluminium Bozen GmbH ums Leben kam: Gefährliche Jobs werden immer häufiger von Arbeitskräften aus dem Ausland verrichtet.

Foto: Alexander Alber

Balkar S. starb an einem Mittwoch zur Mittagszeit. Der Mann aus Indien, damals 41 Jahre alt, wurde am 19. April 2023 bei Bauarbeiten an der Umfahrung Vahrn von Eisenbindern erschlagen. Er hinterließ seine Frau und den gemeinsamen Sohn, beide wohnhaft in Indien.

Der tragische Arbeitsunfall sorgte damals für Schlagzeilen in ganz Italien: Wie kann es sein, dass auf Baustellen immer wieder Leute sterben, die dort im Namen von Subfirmen arbeiten? Subfirmen sind Firmen, die im Auftrag der eigentlich ausführenden Unternehmen an großen Projekten mitarbeiten. Deren Belegschaften sind meist...

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