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„Emissionen auf Null bringen“
Klimafolgenforscher Marc Zebisch über den Gletschersturz an der Marmolata, Naturgefahren und was wirklich gefragt ist.
Marc Zebisch ist Leiter des Eurac-Instituts für Erdbeobachtung. Der ehemalige Mitarbeiter am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung widmet sich seit über 15 Jahren der Klimafolgenforschung und Klimarisikobewertung. Bei Eurac Research beschäftigt er sich mit den Folgen des Klimawandels in Südtirol und den Klimarisiken in anderen Regionen und Berggebieten.

Foto: Eurac

ff: Sie forschen über Klimafolgen an der Eurac. Sind Sie vom Ausmaß dieses Gletschersturzes überrascht?

Marc Zebisch: Ja, schon. Vor allem über die Dimension dieses Ereignisses, das eine Kombination aus den Folgen der Klimaerwärmung, der hohen Dichte an Alpinisten am Berg aufgrund des Wochenendes und eben eines Unglücks war. Das ist schon ein außerordentliches Ereignis in einem außerordentlichen Jahr.

Das heißt?

Dieses Jahr ist ein besonders heißes Jahr. An der Marmolata wurde erst vor wenigen Tagen ein Hitzerekord...

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