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„Das ist ein Fleckenteppich!“ – „Ist es nicht!“
Die Abgeordnete Maria Elisabeth Rieder will Kinderbetreuungsmodelle neu denken. Die Landesrätin Waltraud Deeg sagt, Südtirol habe bereits ein erprobtes Modell. Können sie sich auf etwas einigen?
Thematisch und inhaltlich Konkurrentinnen: „Sie konzentrieren sich auf Bereiche, die nicht so gut funktionieren“, sagt Deeg. „Ich verstehe das. Das ist die Rolle der Opposition.“ Rieder kontert: „Das Schönreden übernehmen ja Sie!“

Foto: Ludwig Thalheimer

Wenn Waltraud Deeg, 49, an ihre Kindheitssommer denkt, spricht sie von Freiheit. Während des Jahres lebte sie in Bozen, die Sommerferien aber durfte sie im Pustertal verbringen – „abseits von Zwängen, viel in der Natur“, erzählt sie. Ihre Mutter, die Politikerin, war selten zu Hause, ihr Vater, Finanzchef der Landesbausparkasse Baden Württemberg, ebenso wenig. „Es waren Sommer mit Kindermädchen. Aber es war eine gute Zeit für mich“, sagt Deeg.

Wenn Maria Elisabeth Rieder, 56, an die Sommer ihrer Kindheit denkt, erzählt sie von der Arbeit auf dem elterlichen...

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