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„Zurück zum Sonntagsbraten“
Wir essen viel zu viel Fleisch – sagt Silke Raffeiner. Die Ernährungswissenschaftlerin erklärt, warum weniger Fleisch gut wäre für Tier, Mensch, Umwelt und Klima. (Interview zur Titelgeschichte)
Ernährungswissenschaftlerin Silke Raffeiner: „Wir haben es uns sehr kommod eingerichtet, auf Kosten von anderen.“

Foto: Alexander Alber

Silke Raffeiner, Jahrgang 1973, arbeitet als Ernährungswissenschaftlerin bei der Verbraucherzentrale in Bozen. Das letzte Mal Fleisch gegessen hat sie, als sie mit ihren beiden Kindern – heute fast 12 und 14 Jahre alt – schwanger war. Sie ist seit über 20 Jahren Vegetarierin aus Überzeugung und sagt: „Fleisch hat mich nie so begeistert. Ich stand immer schon eher auf Obst und Gemüse. Daher vermisse ich Fleisch auch nicht.“

ff:Fehlt da nicht etwas, ohne Fleisch?

Silke Raffeiner: Nein, überhaupt nicht. Man kann sich als...

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