Zum Hauptinhalt
Eine italienische Reise
Als die Grenze zu Italien aufging, hat sich der Journalist Hans-Peter Martin auf eine Reise gemacht. Er wollte wissen, wie Corona Südtirol und Italien gezeichnet hat.
ff media | 1. Jul 2020 | ff 27/2020
Venedig in den Zeiten des Lockdown: Die Coronakrise ist eine historische Chance.

Foto: Hans-Peter Martin

Seit heute dürfen alle EU-Bürger wieder ohne jede Beschränkung nach Italien einreisen.

Buchstäblich. Kein Balken, kein Polizist, kein Grenzbeamter steht mehr an der Grenze am Reschenpass. Auf der Südtiroler Seite rutschte der Souvenirshop in den Konkurs, er steht zum Verkauf. Die Pizzeria daneben ist noch geschlossen. Ruhetag. Auch eine Art, die Öffnung zu zelebrieren.

Trotz der nunmehr freien Fahrt kommen nur wenige Fahrzeuge vorbei. „Es ist wieder wie nach dem Krieg“, sagt die pensionierte Wirtin des „Mohren“ in Reschen. Und wie war es kurz vor der Grenzschließung? Einig...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?