Zum Hauptinhalt
Exotisch wie Auffahrunfälle oder Eisbärenbabys
Weibliche Führungskräfte sind nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Evelyn Kirchmaier hält Frauen dazu an, sich auch ohne Aufforderung in die erste Reihe zu stellen.
ff media | 3. Jul 2019 | ff 27/2019
Wir müssen aufhören, unser Licht unter den Scheffel zu stellen. Stattdessen sollten wir die Hand heben, um anzukündigen, dass wir mitspielen wollen! Evelyn Kirchmaier

Foto: Alexander Alber

Anscheinend ist die Frau in der Wirtschaft immer noch eine kleine Attraktion, die Aufmerksamkeit auf sich zieht. So wie die Geburt eines Eisbärenbabys im Zoo. Oder ein Auffahrunfall im Stadtzentrum.

Dabei werden die Frauen in der Wirtschaft immer mehr: Laut einem Bericht der Europäischen Kommission gingen 2017 66,5 Prozent der Frauen zwischen 20 und 64 Jahren in der EU einer Berufstätigkeit nach, gegenüber 62,1 Prozent im Jahr 2010.

Nach wie vor verdienen Frauen in der EU aber durchschnittlich 16 Prozent weniger als Männer. Und in den Führungsetagen schrumpft die weibliche...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?