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Brennende Liab
Das Leben der Athesia-Mutter Martha Ebner ist wie die Geschichte des Landes: eine Erfolgsstory. Trotz Tiefschlägen. Porträt einer Frau, die sich in einer Männerwelt behauptet.
Andrej Werth | 3. Jul 2019 | ff 27/2019
Altar der Erinnerung: Martha Ebner neben den Totenmasken von Toni Ebner senior (links) und Kanonikus Michael Gamper. Der Gang durchs Haus ist ein Gang durch die Geschichte ihrer Familie.

Foto: Ludwig Thalheimer

In diesen Tagen muss Martha Ebner besonders oft an früher denken. Sie erinnert sich genau, auch damals war es ein schrecklich heißer Sommer, und bereits damals, als Kind, vertrug sie die Hitze nicht. Ihre vier jüngeren Geschwister durften mit Mutter Anna zur Sommerfrische auf den Ritten, so wie es bei den Boznern Brauch war. Martha besuchte aber die Volksschule und musste in der Stadtwohnung in der Batzenhäuslgasse bleiben, betreut vom „barteten Nannele“, einer Cousine der Mutter. Heiß war es, heiß und schwül.

90 Jahre später sitzt sie am Eck der Holzbank auf der Terrasse in...

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