Was wäre Südtirol ohne die zahlreichen Vereine und Verbände? Kaum vorstellbar, wie es ohne deren vielfältigen, fachkundigen und ehrenamtlichen Dienste um unser Land bestellt wäre. Stets bereit und zuverlässig, wenn es um das Allgemeinwohl geht. Und es ist kein Zufall, dass viele dieser Verbände seit einigen Jahren wiederholt mehr politische Teilnahme und Mitbestimmung fordern. Entsprechend aktiv und zahlreich haben sie sich denn auch an den öffentlichen Versammlungen zum künftigen Landesdemokratiegesetz beteiligt.
Die daraus entstandene Gesetzesvorlage der Abgeordneten Amhof, Noggler und Foppa liegt dem Landtag zur entscheidenden Behandlung vor. Was dürfen wir uns jetzt von unseren Vertretern in Bozen erwarten, was müssen wir verlangen?
Sie sollten sich nicht mehr gegen die eigenen Bürger abschotten, sondern besser wetteifern um das Vertrauen und die Gunst ihrer Landsleute. Die werden nämlich wählerisch sein, beim Urnengang im Herbst. Baut also Hürden ab, zeigt endlich Bürgernähe, erleichtert die Prozeduren für direkte Demokratie!
Josef Gruber, Schleis
Trau dem Volk!?
Das Gesetz zur direkten Demokratie kommt in den Landtag. Welche Chancen es dort hat, haben wir in ff 26/18 beschrieben
