Zum Hauptinhalt
Paradox einer Minderheit
Die Anthropologin Dorothy Zinn fragt sich: Wie wollen wir in Südtirol „Fremde“ integrieren, wenn wir schon den Nachbarn nicht akzeptieren?
Georg Mair | 4. Jul 2018 | ff 27/2018
Dorothy Zinn: „Übertriebene Wahrnehmung.“

Foto: ff

Dorothy Zinn kommt aus San Antonio in Texas. Sie lebt schon lange in Italien, 20 Jahre lang hat sie in Süditalien gearbeitet, seit sieben Jahren unterrichtet sie an der Universität in Brixen
Kulturanthropologie. Sie ist auch Leiterin des Studiengangs Kommunikationswissenschaften. In ihren wissenschaftlichen Arbeiten befasst die Professorin sich mit Klientelismus, aber auch mit Multikulturalismus. Soeben ist ihr neues Buch erschienen, das Migration und Zusammenleben in Südtirol zum Thema hat. „Ich bin eine privilegierte Nicht-EU-Bürgerin“, sagt sie, „gern gesehen in Italien,...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?