Manfred Schullian
Karl-Markus Gauß, 64, ist einer, der sich für die Minderheiten in Europa einsetzt. Der österreichische Schriftsteller beschäftigt sich zum Beispiel mit Aromunen, Sorben, Sepharden – oder eben mit Roma. Den Roma widmete er am Wochenende einen Essay in der Süddeutschen Zeitung. Darin warnt er davor, diese Volksgruppe, die früher verächtlich Zigeuner genannt wurde, auszugrenzen, wie dies in vielen Ländern Europas erfolge. „Dieser Rassismus“, schreibt Gauß, „zerstört Europa von innen.“ Anlass für den Artikel war die Forderung von Innenminister Matteo...
