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Verachtet und verkannt
Der Bozner Kulturpublizist und Filmemacher Martin Hanni spürt dem Anarchismus nach. „Die Gleichsetzung mit Chaotentum hat er nicht verdient“, so Hanni. Für seinen Dokumentarfilm „Bakuninhütte“ erfährt er prominente Unterstützung.
Martin Hanni bei der Kultur- und Minderheitenberichterstattung in Breslau/Wrocław 2016, als diese europäische Kulturhauptstadt war.

Foto: Agostino Fuscaldo

Dass es doch noch klappt, das hätte sich Martin Hanni nicht mehr gedacht. Denn sein Projekt schien endgültig versenkt, seit jene Produktionsfirma, mit der er große Pläne schmiedete, wirtschaftlich ins Abseits geriet. Wer auch sollte an ihrer statt einen Dokumentarfilm produzieren, sprich finanzieren, der vom Anarchismus handelt?
Hanni, Bozner Kulturpublizist und Dokumentarfilmer, der bereits ein erstes Drehbuch verfasst hatte, wollte die Flinte nicht ins Korn werfen, versuchte einen zweiten Anlauf – und stieß beim Wiener Filmproduzenten Kurt Langbein auf offene Ohren. Langbein, der sich...

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