In Steinhaus beginnt an der Talstraße der Wanderweg Nr. 8, der uns stetig leicht bergauf zum Sunnsatweg bringt. Er geht an der Schule und hinter der Kirche vorbei zu den Mairhöfen und weiter zum Taleinschnitt des Frankbaches; hier bestaunen wir den mächtigen Frankbach-Wasserfall. Zurück am Aufstiegssteig erreichen wir nach einem kurzen Waldstück die Wiesen des Platterhofes auf 1.200 m. Der wieder breite Weg verläuft jetzt neben der mächtigen Felswand, der Platte, sie gab dem Hof den Namen. Kümmerliche Mauerreste weisen auf alte Kalkbrennöfen hin, das Gestein der Umgebung ist marmorartiger Kalk, der hier durch die Gebirgsbildung neben den Zentralgneisen des Hauptkammes zutage tritt. Nach der Einkehr treten wir den Rückweg über den Aufstiegsweg an.
Berggasthof Platterhof
Der Platterhof, die Hofstelle stammt aus dem 15. Jahrhundert, ist ein richtiger Familienbetrieb, wo alle mit anpacken, um die Hotel- und die Tagesgäste zu versorgen. Vom eigenen Bauernhof kommt das Lamm- und das Rindfleisch, das in der traditionellen Küche verwendet wird.
Mountainbiker greifen gern zum Kräutersmoothie, dem Frucht-Milchshake oder dem Sportlerjoghurt. Auf den deftigen Jausentellern darf der Graukäse mit Butter und Zwiebel nicht fehlen, bei den Nachspeisen ist der Apfelstrudel mit Mürbteig und besonders vielen Pinienkernen weitum bekannt. Der Gasthof ist ein beliebter Platz für Familienfeiern aller Art und hat eine kleine Hofkapelle: Fragen Sie den Hausherrn, Sie werden staunen, was er Ihnen alles dazu erzählen wird – das allein lohnt schon den Ausflug zum Platterhof!


