Zum Hauptinhalt
Die unfertige Partei
Rund fünfzig Bürgerlisten haben sich in einem Netzwerk zusammengeschlossen. Für eine Landtagskandidatur reicht es trotzdem nicht. Warum eigentlich?
Josef Nöckler, Bürgerlisten-Bürgermeister von Sand in Taufers vor den Wahlplakaten (im Mai dieses Jahres): Funktioniert eine Politik ohne Parteien auf Gemeindeebene oder ist das zu viel der Unverbindlichkeit?

Foto: Archiv

Andreas Lamprecht wäre gern mit einer Bürgerlisten-Partei zu den Landtagswahlen im Herbst angetreten. „Wir sind überparteilich“, sagt er, „wir könnten mit allen zusammenarbeiten. Darin sehe ich großes Potenzial.“ Trotzdem – diese Option ist vom Tisch. Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif, sinniert der Gemeinderat der Liste Zukunft Jenesien. Aber sie könnte noch kommen.

Die Idee ist nicht neu. Immer wieder, ganz konkret 2008, haben die Bürgerlisten für eine Landtagswahl aufgerüstet. Der Gedanke dahinter ist einfach: Die Kraft der Opposition aus den Dörfern in einer Landesliste...

Abo testen

Abonnieren Sie jetzt die ff - und Sie erhalten Zugriff auf alle Inhalte

Sie sind bereits Abonnent?